Heike Reimann 30.05.1963 - 07.01.2012
Am 07. 01. 2012 verstarb die Tinnumer Pastorin Heike Reimann im Urlaub in Griechenland an plötzlichem Herzversagen. Die Familie hatte sich für eine Woche auf Kreta erholt als sie vollkommen unerwartet dieser Schlag traf. Heike Reimann hinterlässt ihren Mann Pastor Jörg Reimann und drei Töchter.
Zusammen mit ihrem Mann kam sie 2002 als Gemeindepastorin zurück auf die Insel Sylt. Vielen war sie und ihre Familie schon gut bekannt aus der Zeit, als sie in der Westerländer Kirchengemeinde als Vikarin ihre Ausbildung absolvierte.
Heike Reimann teilte sich mit ihrem Mann Jörg die Tinnumer Gemeindepfarrstelle. Sie predigte in St. Severin und gestaltete liebevoll gemeindenahe Gottesdienste für Große und in Kleine im Tinnumer Gemeindehaus. Am Heiligabend war sie beim Krippenspiel im Stall des Olivenhofs genauso zu finden wie eine Stunde später auf der Kanzel in St. Severin.
Heike Reimann konnte die Gemeinde zusammenbringen, beim Treffen des Frauenkreises, beim Gemeindefrühstück, beim Seniorennachmittag, beim Gottesdienst am Strand oder auf der Ponywiese. Immer folgten ihren Worten Taten und einer gelungenen Predigt eine freundlich gedeckte Kaffeetafel. Viele erinnern sich an Reisen mit Heike Reimann nach Berlin, Weimar, in den Harz oder auch noch weiter bis in die Türkei.
Dass Gemeinde ein zu Hause für viele ist, lag ihr am Herzen. Daraus entstand ihr Engagement für den Bau des St. Severinhauses, eines Mehrgenerationenhauses in Tinnum. Im Advent war es ihr mit ihrem Team gelungen, das St. Severinhaus zum zentralen Leuchtturmprojekt aller Aktivregionen Schleswig Holsteins zu machen.
Voller Hoffnung schaute sie ins neue Jahr. Noch ist nicht vorzustellen, wie es ohne Heike Reimann weitergeht. Zu plötzlich und unerwartet traf dieser Schicksalsschlag ihre Kirchengemeinde und vor allem ihre Familie.
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