Filmtipp „Die Schätze der Nordkirche“

 

Ein Filmtipp: „Die Schätze der Nordkirche“ – Menschen und Projekte der Nordkirche stellen sich vor. Mit dabei ist auch Gerda Peters, Kirchenführerin von St. Severin. 

Den Film können Sie sich auf mehrhimmelauferden.de anschauen.

 

Kirchengeschichte

Die St. Severin-Kirche steht auf dem höchsten Punkt des Sylter Geestkernes. Schon in früherer Zeit wurden hier germanische Götter verehrt. Der Legende nach soll der Dänenkönig Knut der Große (ca. 995-1035) Geld und Steine zum Bau einer Kirche in Keitum gegeben haben. Gesichert ist die erste urkundliche Erwähnung der Kirche im Jahre 1240. 

Das Kirchenschiff, der Chorraum und die Apsis wurden aus Granitquadern, rheinischem Tuff und Backsteinen erbaut. Die ursprünglichen romanischen Stil-Elemente sind am Ostfenster der Apsis deutlich erhalten. Das Vorhaus an der Südseite heißt „Kalfaster“. Es wurde im 15. Jahrhundert wahrscheinlich als  Aufwärmraum (lat.cale facere= warm machen) angefügt. Seit 1979 wird es als Sakristei genutzt.

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Kirchensanierung 2009/2010

Am 20. April 2009 begann das Einrüsten und damit die umfassende Sanierung des Kirchturms von St. Severin. 

Vorausgegangen waren zwei Jahre intensiver Vorbereitung, in denen der Kirchenvorstand von St. Severin gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege, der Bauabteilung des Landeskirchenamtes und des Kirchenkreises sowie dem Architekten Dietrich Fröhler aus Windeby bei Eckernförde ein umfassendes Sanierungskonzept erarbeitet hat. 

Anfang 2010 wurde die Sanierung erfolgreich abgeschlossen.

 

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Kirchen- und Friedhofsführungen

 

Ab sofort findet immer Donnerstags um 16.00 Uhr eine Kirchen- & Friedhofsführung statt. (außer an Feiertagen)

Sie erhalten einen Einblick in die reiche Tradition der Seefahrerkirche St. Severin und erfahren viel über die spannende Geschichte von der Kirchengründung bis in die heutige Zeit.